Relationale Qualität: Qualitätsentwicklung durch kooperative Netzwerke und Kooperationsportfolios

Das Projekt geht der Frage nach wie die Qualitätsentwicklung in der Wissenschaft durch Kooperationen vorangetrieben werden kann. In einem Mixed-Methods-Design wird dazu empirisch analysiert wie sich die Kooperationen von Organisationen, die wissenschaft­liches Wissen produzieren, sich im Zeitverlauf entwickelt haben; welchen Anteil und Einfluss interorganisationale Kooperationsnetzwerke daran haben, welche Kooperations­portfolios von wissensproduzierenden Organisationen in Deutschland entstanden sind und wie diese für die wissenschaftliche Qualitätsentwicklung auf Organisationsebene genutzt werden und zukünftig noch besser genutzt werden können.

Neuigkeiten aus dem Projekt

Vortrag zur Forschungskooperationen am Institute for Interdisciplinary Studies of Science (I²SoS)
14.01.21
"Revisiting the institutional complexity of international collaborative research projects – a conceptual discussion and empirical examples" - Vortrag von Anna Kosmützky zu kooperativen Forschungsprojekten 1.12.20 in der Vortragsreihe des Institute for Interdisciplinary Studies of Science (I²SoS)
Teilprojekt Hannover, Teilprojekt Luxemburg, Teilprojekt Mannheim
Kick-Off Workshop
15.10.20
Wie kann die Qualitätsentwicklung in der Wissenschaft durch Kooperationen vorangetrieben werden? Unter dieser Leitfrage fand am 24. und 25. September 2020 der Auftaktworkshop des Q-KNOW-Verbundprojekts statt.
GfHf Nachwuchspreis 2020 für die Masterarbeit
17.09.20
Thema der Thesis: „Erfolgreich studieren? Eine Analyse primärer und sekundärer Herkunftseffekte anhand des Vergleichs zweier Dekompositionsmodelle“

Termine

Juni2021

Mittwoch09.06.2118:00-20:00
Interdisziplinären Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung (IZWT) der Bergischen Universität Wuppertal
Vortrag in der Vortragsreihe "Universitäten im Wandel: Zwischen Profilbildung und institutioneller Erneuerung"

September2021

Donnerstag16.09.21
Justus-Liebig-Universität Gießen
Keynote: "Global Mega-Science" 16. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung

In einem Zeitalter internationaler Kooperation ist die Wissenschaft mehr denn je auf die sich an Universitäten herausbildenden wissenschaftlichen Kooperationsnetzwerke sowie vielfältigen, intergenerationalen Wissenstransfer angewiesen. Stark zunehmende internationale wissenschaftliche Vernetzung und Ko-Autorenschaft befördern die Weiterentwicklung von “global mega-science”. Das anhaltende exponentielle Wachstum wissenschaftlicher Publikationen seit den 1970er Jahren sowie von Ko-Autorenschaften, insbesondere seit den 1990er Jahren, verdeutlichen, dass Wissenschaft dann floriert, wenn Wissenschafter*innen kooperieren. Weltweit haben Organisationen, die wissenschaftliches Wissen produzieren, stabile interorganisationale Netzwerke etabliert. Aber wie haben sich diese diversen Kooperationsnetzwerke entwickelt und welche Konsequenzen hat ihre „relationale Qualität“? Empirische Ergebnisse auf Ebenen der Organisationen, Organisationsformen, Disziplinen sowie Nation werden für Deutschland präsentiert.

Weitere Informationen

 

 

Das Q-KNOW Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderline zur Wissenschafts- und Hochschulforschung gefördert. Weitere Informationen zu anderen Projekten der Förderlinie finden Sie hier: https://www.wihoforschung.de