Relationale Qualität: Qualitätsentwicklung durch kooperative Netzwerke und Kooperationsportfolios

Das Projekt geht der Frage nach wie die Qualitätsentwicklung in der Wissenschaft durch Kooperationen vorangetrieben werden kann. In einem Mixed-Methods-Design wird dazu empirisch analysiert wie sich die Kooperationen von Organisationen, die wissenschaft­liches Wissen produzieren, sich im Zeitverlauf entwickelt haben; welchen Anteil und Einfluss interorganisationale Kooperationsnetzwerke daran haben, welche Kooperations­portfolios von wissensproduzierenden Organisationen in Deutschland entstanden sind und wie diese für die wissenschaftliche Qualitätsentwicklung auf Organisationsebene genutzt werden und zukünftig noch besser genutzt werden können.

 

Neuigkeiten aus dem Projekt

Leibniz Universität Hannover
Contribution HERSS Summer School 2021
03.09.21
In her presentation at the HERSS Summer School 2021, Sarah-Rebecca Kienast will present and discuss the theory and hypotheses of her third dissertation paper "How does Research Collaboration link to Organizational Characteristics? The case of German Universities." The Summer School takes place online: September 6th – September 10th
Teilprojekt Hannover
Contribution accepted for the Workshop "HoFoNa-Ideenforum 2021", 16th September
26.08.21
Sarah-Rebecca Kienast will present the draft of the third paper "How does Research Collaboration link to Organizational Characteristics? The case of German Universities." of her doctoral thesis at the Workshop "HoFoNa-Ideenforum 2021" organized by the GfHf-Jahrestagung. The workshop will be on 16th of September. Some weeks ago she discussed the aim of the paper at the Summer-PhD-Seminar organized by Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans who is scientific director of the German Centre for Higher Education Research and Science Studies (DZHW). The seminar took place from 30.6.- 2.7.21.
Teilprojekt Hannover
Contribution accepted for the Workshop "Benefits and challenges of collaboration in research", Nov 4th 2021
17.08.21
Anna Kosmützky and Romy Wöhlert will present their paper "Collaborative research projects as temporary organizations: Distinguishing forms and research conditions" at the Workshop "Benefits and challenges of collaboration in research. Investigating the manifold aspects of mono-, inter-, and transdisciplinary collaboration" organized by the German Centre for Higher Education Research and Science Studies (DZHW), the Heinrich Heine University of Düsseldorf, Faculty of Arts and Humanities, Department of Communication and Media Studies, and the Stifterverband.

Termine

Juni2021

Mittwoch09.06.2118:00-20:00
Interdisziplinären Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung (IZWT) der Bergischen Universität Wuppertal
Vortrag in der Vortragsreihe "Universitäten im Wandel: Zwischen Profilbildung und institutioneller Erneuerung"

September2021

Donnerstag16.09.21
Justus-Liebig-Universität Gießen
Keynote: "Global Mega-Science" 16. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung

In einem Zeitalter internationaler Kooperation ist die Wissenschaft mehr denn je auf die sich an Universitäten herausbildenden wissenschaftlichen Kooperationsnetzwerke sowie vielfältigen, intergenerationalen Wissenstransfer angewiesen. Stark zunehmende internationale wissenschaftliche Vernetzung und Ko-Autorenschaft befördern die Weiterentwicklung von “global mega-science”. Das anhaltende exponentielle Wachstum wissenschaftlicher Publikationen seit den 1970er Jahren sowie von Ko-Autorenschaften, insbesondere seit den 1990er Jahren, verdeutlichen, dass Wissenschaft dann floriert, wenn Wissenschafter*innen kooperieren. Weltweit haben Organisationen, die wissenschaftliches Wissen produzieren, stabile interorganisationale Netzwerke etabliert. Aber wie haben sich diese diversen Kooperationsnetzwerke entwickelt und welche Konsequenzen hat ihre „relationale Qualität“? Empirische Ergebnisse auf Ebenen der Organisationen, Organisationsformen, Disziplinen sowie Nation werden für Deutschland präsentiert.

Weitere Informationen

Dezember2021

Montag06.12.2110:00-16:30
Zoom
Q-KNOW Symposium "Wissenschaft und Hochschulen aus der Netzwerkperspektive"

Am 6. Dezember möchten wir in zwei Blöcken vormittags und nachmittags mit WissenschaftlerInnen der Wissenschafts- und Hochschulforschung über die zwei Themen "Wissenschaft und Hochschulen als System oder Feld" und über "Universitäten als Organisationen und Netzwerke" diskutieren.

10:00 – 12:30 Uhr Wissenschaft und Hochschulen als System oder Feld

Man kann das Wissenschafts- und Hochschulsystem als System oder Feld konzipieren und gelangt dann jeweils zu unterschiedlichen Beobachtungen. Zusammen mit Thomas Heinze (Universität Wuppertal) wollen wir die beiden Perspektiven in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten diskutieren. Dazu stellen wir aus dem Q-KNOW-Forschungsprojekt eine netzwerkanalytische Perspektive auf das Feld zur Diskussion.

14:00 – 16:30 Uhr Universitäten als Organisationen und Netzwerke

Universitäten gewinnen zwar immer mehr den Status eigenständiger Akteure, doch sie bestehen – anders als andere Organisationen – aus Untereinheiten mit hoher Autonomie. Dies zeigt sich insbesondere bei der Wahl von Kooperationspartnern, die meist direkt von Untereinheiten getroffen wird. Dieses Spannungsfeld aus organisationaler Identität und Autonomie der Einheiten macht die Feststellung von Organisationsgrenzen ungleich schwieriger als bei anderen Organisationsformen. Zusammen mit Otto Hüther (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) und Leopold Ringel (Universität Bielefeld) wollen wir diese Problematik theoretisch und an ausgewählten Beispielen des Q-KNOW-Projekts diskutieren.

Bitte registrieren Sie sich für unseren Q-KNOW-Newsletter, wenn Sie weiter über die Tagung, das Programm und die Anmeldung informiert werden möchten: https://www.q-know.org 

Weitere Informationen
Dienstag07.12.2109:00-13:00
Zoom
Q-KNOW PhD Workshop "Relational Analyses of Science and Higher Education"

On the morning of 7 December, we will host a PhD workshop (in the English language), to discuss current approaches to research collaborations within science and the application of network analysis to better understand these patterns. We welcome contributions from current research projects in which relational methods and/or theories are applied to contemporary phenomena and issues in higher education research or science studies.

If you would like to take part in our PhD workshop, please send a short abstract of your contribution (1-2 pages) to Achim Oberg (achim.oberg@uni-hamburg.de) by 15 October 2021

Weitere Informationen

 

 

Das Q-KNOW Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderline zur Wissenschafts- und Hochschulforschung gefördert. Weitere Informationen zu anderen Projekten der Förderlinie finden Sie hier: https://www.wihoforschung.de